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Webcam-Hacking


Egal ob bei Desktop-Computern, Laptops, Fernsehern oder Tablets: Fälle von Webcam-Hacking (auch "Cam Fecting" genannt) nahmen in den vergangenen Jahren konstant zu (renommierte Tech-Portale wie Tech-Crunch, oder Mashable aber auch die Tagespresse berichteten). Tatsächlich können Hacker jede Art von Webcam unbemerkt von aussen kontrollieren und dadurch tief in deine Privatsphäre eindringen. Einmal gekapert, werden Bilder oder Videos der Webcam an den Computer des Eindringlings gesendet – ohne dass der Besitzer etwas davon bemerkt.

Wie wird eine Webcam gehackt?

Grundsätzlich bedarf es nur wenig Knowhow, um eine Webcam zu kapern. Ein sogenannter RAT (Remote Access Trojan) – ein im Internet leicht zu beschaffender Computervirus – wird dafür in einer Datei oder hinter einem Link (etwa auf Youtube oder Facebook), in einer E-Mail oder auf einer beliebigen Website versteckt. Indem das Opfer die Datei unwissentlich herunterlädt, den Link anklickt oder schlicht die infizierte Website besucht, wird der Virus auf das Zielgerät geschmuggelt. Die Installation des Schadprogramms findet völlig unbemerkt statt. Hat sich der Trojaner einmal auf dem Gerät eingenistet, kann der Hacker das infizierte Gerät komplett fernsteuern und die Kamera aktivieren (siehe auch Video der BBC). Das kleine Signal-Licht neben der Webcam kann ebenfalls umgangen werden.

Ist das nicht alles Angstmacherei?

Leider nicht. In den meisten Fällen sind die Opfer nämlich unbescholtene Private. Weil Webcam-Hacking vergleichsweise einfach ist, machen es sich sehr unterschiedliche Täter zunutze: eifersüchtige Ex-Partner, Spanner, Pädophile oder Hobby-Hacker, die möglichst viele Webcams "sammeln" und dann die Zugänge im Darknet weitergeben.

Selbst James Comey, Direktor des FBI, hat in einem Interview gesagt: "Wenn Sie in unsere Büros gehen, sehen Sie überall diese kleinen Dinger auf den Kameras oben an den Computerbildschirmen, mit denen die Webcam abgedeckt werden kann." Und gab dann öffentlich zu: "Ich decke meine Webcam ab. Weil ich jemanden gesehen habe, der cleverer ist als ich und das getan hat."

Und was bedeutet das für mein Unternehmen?

Nicht nur die Geräte von hochrangigen Managern sind potenzielle Angriffsziele (darum hat etwa Facebook CEO Mark Zuckerberg seine Webcam abgeklebt, siehe Bild unten) für professionelle Kriminelle. Auch kleinere Firmen sollten ihre Mitarbeiter vor Industriespionage und anderen Übergriffen per Webcam schützen. Denn "nichts zu verbergen zu haben" bedeutet auch im Geschäftsleben nicht, jedes Erfolgsrezept preisgeben zu wollen.

Wie kann ich mich schützen?

Erstaunlich einfach: Garantierte Sicherheit geniesst, wer seine Webcam manuell mit einer Webcam-Abdeckung verschliesst, wenn diese nicht benutzt wird. So sehen Eindringlinge mit Sicherheit Schwarz. Es gibt bekanntlich zahlreiche Softwarelösungen, die vor Viren schützen oder die Webcam zu deaktivieren versprechen. Diese digitalen Tools sind jedoch nie zu 100% zuverlässig und benötigen ausserdem regelmässig Software-Updates.